Download Aktuelle Gastroenterologie — Campylobacter pylori by G. Kasper, H. Blaufuß (auth.), Prof. Dr. R. Ottenjann, PDF

By G. Kasper, H. Blaufuß (auth.), Prof. Dr. R. Ottenjann, Privat-Dozent Dr. W. Schmitt (eds.)

Ulkuskrankheit und Campylobacterpylori sind ein hochaktuelles Thema in der Gastroenterologie. Die Bedeutung des Campylobacterpylori in der Genese des Ulkusleidens und der Gastritis hat zu einem Wandel in Diagnostik und Therapie geführt. Dieses Buch informiert über den gegenwärtigen Stand der Campylobacterpylori-Forschung und die Konsequenzen für die alltägliche Praxis. Der Leser findet in diesem Buch fundierte Angaben über Pathogenität, Biochemie und Immunologie des Keimes. Die zur Zeit gültigen therapeutischen Konzepte des Ulkusleidens werden im Lichte der Campylobacter pylori-Forschung kommentiert.

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Dr. F. Borchard, Path. Inst. der Univ. 3. Campylobacter auf dem Oberflächenepithel der Magenschleimhaut (WarthinStarry-Silberfärbung, Vergrößerung ca. 400 mal) vom Pathologen immer wieder verlangte Silberfärbung ist die WarthinStarry-Färbung [1], die, wenn sie gelingt, ein sehr schönes Ergebnis mit deutlich sichtbaren, stark silberimprägnierten Keimen bietet (Abb. 3). Diese Färbung ist jedoch relativ umständlich, zeitaufwendig und häufig nicht immer in der gleichen Qualität herzustellen. In vielen Fällen kann es zu einer Ausfällung des Silbers und damit zu einer Erschwerung der Interpretation der Befunde kommen.

Klassifizierten Keime stellt auch den Morphologen vor neue Aufgaben und verleiht der in der Routine erstarrten histologischen Gastritisdiagnostik neue Aspekte. Neben der Beurteilung feingeweblicher Veränderungen zur Gastritisdiagnostik sollte der Nachweis der Mikroorganismen in der Magenschleimheit in jedem histologischen Labor möglich sein. Welche Methoden stehen dem Morphologen zur Vedügung, sicher, zuverlässig und auch kostengänstig Campylobacter pylon in der Magenschleimhaut nachzuweisen?

In vielen Fällen kann es zu einer Ausfällung des Silbers und damit zu einer Erschwerung der Interpretation der Befunde kommen. Für eine Routinefärbung aller Magenschleimhautbiopsien ist die Warthin-Starry-Färbung daher nicht geeignet. Bis jetzt relativ unbekannt ist die Steiner'sche Versilberung in der Modifikation von Garvey u. a. aus dem Jahre 1985 [4]. Auch hier sind die Bakterien bei einem relativ freien Hintergrund sehr gut zu identifizieren (Abb. 4). Diese Färbung ist wesentlich einfacher und weniger umständlich und zeitaufwendig als die Warthin-Starry'sche Färbung.

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