Download Abkehr von den Parteien?: Parteiendemokratie und by Prof. Dr. Elmar Wiesendahl (auth.), Oskar Niedermayer, PDF

By Prof. Dr. Elmar Wiesendahl (auth.), Oskar Niedermayer, Benjamin Höhne, Uwe Jun (eds.)

„Wutbürger“ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum „Wort des Jahres 2010“ gewählt. Offenkundig gibt es in Deutschland ungewohnten und scheinbar parteiübergreifenden Bürgerprotest. Dieser Band betrachtet das Thema „Parteien in der Gesellschaft“ und deren Rolle im Zuge der Protestbewegungen umfassend und deshalb auch aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven. Dazu gehören eine kritische Bestandsaufnahme und Diagnose des gegenwärtigen Zustands der Parteiendemokratie, die Suche nach Ursachen für die aktuelle scenario mit ihren Wirkungen auf Parteien bis hin zu Parteienverdrossenheit. Nicht zuletzt wird auch der Blick auf replacement oder partizipationsakzentuierte Formen der service provider von Parteien, aber auch von Staatlichkeit geworfen.

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Die Parteiregierung bleibt zwar Agent, nun aber als Gefolgsinstanz demokratisch nicht legitimierter Finanzmärkte. Hierzu hat sie sich von parlamentarischen Einflüssen der Fraktionen loszulösen, sie »exists and acts without paying attention to parties" (Blondel 2002: 237). Der unverziehtbaren demokratischen Abstimmung halber werden Regierungsentscheidungen zur Akklamation vorgegeben, als ob »govem- ments [... ). Mit dem Primat der Regierung über Fraktionen und Parteiorganisationen wird ein Prinzipal-Agent-Verhältnis etabliert, welches das repräsentationsdemo- kratische Delegationsmodell der Parteiendemokratie auf den Kopf stellt.

Um in den politischen Stellenmarkt zu gelangen, bilden Parteien nach wie vor die Gatekeeper. Berufspolitikerherrschaft ist infolgedessen immer noch in Parteienherrschaft eingebunden und kann, solange nicht die Weichen auf arnerikanische ,candidate centered politics" umgestellt werden, die Fesseln des Auslese-und Aufstellungsprivilegs der außerparlamentarischen Parteiorganisationen nicht abstreifen. Einmal gewählt verlassen die gewählten Parteivertreter jedoch den Basisbereich und bilden im organisatorischen Gehäuse der Party in Public Office ihre eigenlogische, hermetische Handlungssphäre.

Helms. Ludger (1999): Gibt es eine Krise des Parteienstaates in Deutschland. in: Merkei. Wolfgang/Busch. ): Demokratie in Ost und West. Frankfurt a. : Subrkamp. S. 435-454. Hennis, Wilhe1m (1992): Der "Parteienstaat" des Grundgesetztes. Eine gelungene Erfindung, in: Hofmann, Gunter/Perger, Werner A. ): Die Kontroverse. Weizsäckers Parteienkritik in der Diskussion. Frankfurt a. : Eichborn. S. 25-50. /Klingmann, Hans-Dieter (1990): The policy impact of party programmes and government declarations in the Federal Republic of Gennany, in: European Journal of Political Research, 18, S.

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